Kurioses aus aller Welt

Posted on März 27, 2016 von

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Als der Engländer David Latimer seine in einer Glasflasche gehaltene Zimmerpflanze das letzte Mal vor über 40 Jahren goss, hätte er wohl kaum damit gerechnet, sich heute im Alter von 80 Jahren immer noch an ihr zu erfreuen. Die Pflanze mit Namen “Dreimasterblume” wächst seit bald einem halben Jahrhundert ohne jegliche Zugabe von Wasser oder Luft – Latimer verschloss das Gefäß 1972. Das Gewächs recycelt seitdem ihren eigenen Abfall, um so Nährstoffe, Wasser und Sauerstoff zu gewinnen – ein biologisches Perpetuum Mobile quasi! Ursprünglich sei es nur als kleines Experiment gedacht, erzählt der englische Senior. “Es funktionierte erstaunlich gut. Kaum zu glauben, dass ich die Pflanze 1972 das letzte Mal gegossen habe.“

Mithilfe des natürlichen Sonnenlichts kann die Pflanze Photosynthese betreiben, wodurch Kohlendioxid in Sauerstoff umgewandelt wird und nebenbei auch Wasser entsteht. Alte, abgestorbene Pflanzenreste wie Blätter fungieren zudem als Kompost, aus dem wichtige Nährstoffe entspringen. Dieses Miniatur-Ökosystem will der Engländer auch nach seinem Tod unbedingt erhalten und hofft nun, dass sich seine Kinder dieser autarken Pflanzung annehmen und das Experiment solange fortführen, bis es sein natürliches Ende findet…

 

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