Ein neues Flugblatt hat die Sicherheitskräfte in der nordgriechischen Grenzstadt Idomeni in Alarmbereitschaft versetzt. Die mehr als 11 000 Flüchtlinge und Migranten des Elendslagers werden darauf in arabischer Sprache aufgefordert, sich am Sonntagmorgen um neun Uhr zu versammeln, um über die Grenze nach Mazedonien zu marschieren.

Und so kam es auch.

Am Sonntagvormittag kam es zu schweren Ausschreitungen. Rund 100 Flüchtlinge – darunter viele Kinder – haben versucht den Grenzzaun zu stürmen.
Die mazedonischen Behörden reagierten mit Gewalt und Tränengas, berichtet die Sonntagszeitung „Protothema“.

Die Flüchtlinge hätten sich am Vormittag vor dem Grenzzaun versammelt und zunächst versucht, friedlich mit den mazedonischen Behörden zu sprechen, berichtet die Zeitung weiter. Die Flüchtlinge forderten die Grenzöffnung – die mazedonischen Polizisten baten sie, zurückzutreten. Dann sollen die Flüchtlinge versucht haben, den Zaun zu stürmen. Die Behörden antworteten mit Tränengas.

Und schon kommen die Heul-Medien und berichten über die Grausamkein der Mazedonischen Polizei und wie schlecht es den armen Flüchtlingen nach der Bittstellung um Einlass erging.
Ein Reporter des griechischen Fernsehsenders „Skai“ berichtet, dass die Polizisten ihre Schlagstöcke eingesetzt haben sollen – sogar gegen Kinder. Laut der Athener Tageszeitung „Kathimerini“ setzen die Sicherheitsbeamten auch Blendgranaten ein.

Auf „Spiegel Online“  heißt es, es seien Steine geflogen. „Protothema“ veröffentlichte Videos, die zeigen sollen, wie verletzte oder ohnmächtige Flüchtlinge weggetragen werden. Das griechische Staatsfernsehen berichtet, dass es unter den Flüchtlingen Schwerverletzte geben soll.

Doch wer Kinder als Schutzschilde einsetzt, der darf sich nicht beklagen, wenn diese Tränengas abbekommen.

9-jähriger Junge mit Windel

 
Und wieder einmal haben sogenannte „Flüchtlingsaktivisten“ die Menschen aufgehetzt und erneut Tote und Verletzte in Kauf genommen, nur um ihre Vorstellung der offenen Grenzen durchzusetzen.