Wenn Gutmenschen im Kampf gegen Intoleranz intolerant werden, dann zieht das für wahr Kreise in denen sie sich gerne verlaufen und dann jammern.

So geschah es auch der Kampflesbe Eva Trimmel. Sie betreibt das Kaffeehaus „Fett und Zucker“ gleich neben dem Karmelitermarkt auf der Hollandstraße in Wien- Leopoldstadt.
Direkt nach der Bundespräsidentenwahl am Sonntag, bei der der FPÖ- Kandidat Norbert Hofer mit 35,1 Prozent der Stimmen einen überraschend klaren Wahlerfolg eingefahren hat, stellte Trimmel eine Tafel vor ihrem Kaffeehaus auf, auf welcher sie folgendes geschrieben hatte:

„Wenn du bei diesen 35% dabei bist, geh doch BITTE einfach weiter. DANKE #rightwingNOTwelcome“.

Die 41- jährige Eva Trimmel hat die Tafel auch fotografiert und das Bild auf Facebook veröffentlicht. Daraufhin verbreitete sich das Posting in Windeseile in den sozialen Medien.

Für ihre polarisierende Botschaft erntete Trimmel sowohl Lob als auch Kritik. Ein Kommentar lautete etwa: „Wie vor 70 Jahren! Da durften Juden nicht hinein, und jetzt halt Blau- Wähler!“ Andere wiederum unterstützten die Unternehmerin und bestärkten sie mit Sätzen wie „Richtig so. Die verdienen die tollen Kuchen gar nicht“ in ihrem Kampf gegen Intoleranz.

Die Tafel steht jetzt im Lokal, denn Trimmel hat Angst vor gewalttätigen Reaktionen. „Ich habe die Folgen völlig unterschätzt“, sagt sie.

So ist das wenn die lupenreinen Demokraten denken, dass sie mit ihrer Intoleranz und ihren Rassismus gegen Andersdenkende Applaus einfahren und gefeiert werden, sich die Sache aber ins genaue Gegenteil kehrt.
Dann wird gejammert und nach Schutz geschriehen, weil man Angst hat doch das Falsche getan zu haben.