Eine Rentnerin hat ihre Zimmernachbarin mitten in der Nacht grundlos fast zu Tode gewürgt. Als sich das Opfer gerade noch retten konnte, erlitt die Angreiferin vor lauter Aufregung einen Herzinfarkt und starb. Die Gründe sind unklar – offenbar litt sie an beginnender Altersdemenz.

Nachts, wenn alle Patienten schlafen, ist es im Münchner Klinikum rechts der Isar normalerweise sehr ruhig. Nicht aber in der Nacht auf den 8. Mai: Eine Patientin hat dort versucht, eine Frau zu töten. Das berichtet die Münchner „Abendzeitung“.

Gegen 23 Uhr schritt die 91-Jährige auf das Bett ihrer Zimmernachbarin, die 93 Jahre alt ist, zu und versuchte, sie zu erwürgen.
Das Opfer wehrte sich so gut es ging, aber die offenbar verwirrte Frau packte laut Bericht sogar den Gehstock des Opfers und ging damit auf die 93-Jährige los. Irgendwie konnte sich die Frau dann doch befreien und schritt, so schnell es ging, zur Zimmertür, um Hilfe zu holen. Plötzlich hört sie hinter sich ein dumpfes Geräusch: Die 91-jährige Angreiferin war zusammengebrochen.

Der herbeigerufene Arzt konnte nur noch den Tod der Dame feststellen. Sie hatte sich so sehr aufgeregt, berichtet die „Abendzeitung“, dass sie einen schweren Herzanfall erlitten habe. Unklar ist, warum sie auf ihre Zimmernachbarin losging, offenbar litt sie aber an einer beginnenden Altersdemenz.

 
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