Eurovision Song Contest – Politisierung und Satire

Posted on Mai 17, 2016 von

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Wie jeder weiß, sollen beim Eurovision Song Contest die Lieder keinen politischen Bezug haben. Doch man muss sich ja nicht daran halten, erst recht nicht, wenn man aus der Ukraine ist.

Da darf man dann schon mal sein Lied „1944“ nennen und über sowjetische Deportation singen.

Und weil es so schön ist politisch in einem unpolitischen Contest zu werden, nahm sich die israelische Satiresendung „Eretz Nehederet“ (ein wunderbares Land) diesem Thema an.

Dort wurde ein spottender Beitrag über ISIS erstellt, der viral Aufmerksamkeit erregte – hunderttausende Views – und jede Menge Lacher in den sozialen Medien produzierte.

Auf Englisch (mit hebräischen Untertiteln) öffnet der Clip mit einer „Moderatorin“ (mit gemischt französisch-schwedischem Akzent), die das Lied von ISIS einleitet. „Guten Abend“, sagt sie. „In der Eurovision wollten wir immer mehr von allem haben – mehr Lieder, mehr unnötige Bühnen, mehr Länder. Und dieses Jahr heißen wir ein weiteres neues Mitglied im Wettbewerb willkommen: den Islamischen Staat im Irak und al-Sham, den man als ISIS kennt und der uns seine Gruppe ABBU mit dem Song ‚Buhmsi-bum, buhmsi-bum“ schickt.“

Quelle: Heplev

 

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