Nix verstehen – Prozess vertagt

Posted on Mai 20, 2016 von

12



Ohne arabische Anklage kein Prozess! Und da ein Angeklagter aus der Kölner Silvesternacht darauf besteht, wurde gestern die Verhandlung vor dem Kölner Amtsgericht vertagt.
Ahmad M. (22) soll in der Silvesternacht mit sieben weiteren Tatbeteiligten einen Mann auf einem Gleis im Kölner Hauptbahnhof ausgeraubt haben.
Dem Opfer gelang es, den Angeklagten festzuhalten, bis die Polizei kam. Seine Komplizen konnten entkommen. Die Beute, eine Uhr im Wert von 500 Euro, ist bis heute verschwunden.

 

Weil der Angeklagte die Anklageschrift vor Prozessbeginn nicht in arabischer Sprache erhalten hatte, beantragte sein Verteidiger, die Verhandlung auszusetzen: Sein Mandant könne die Anklage nicht verstehen.

Der Vorsitzende Richter Dr. Frank Altpeter sagte: „Das ist ihr gutes Recht.“ So wurde die Verhandlung auf den 3. Juni verschoben.

Es ist weder das Problem des Staates noch des Gerichtes, wenn der Täter nicht versteht warum er angeklagt wird. Soll er auf eigene Kosten einen Dolmetscher beauftragen.
Fehlen ihm die finanziellen Mittel, dann kann er sein Konsulat beauftragen einen Übersetzer zu stellen.
Warum also soll die Anklage auf arabisch verlesen und dann ggf. noch nach arabischen Gesetzen abgehalten werden?

Wie sagte schon olle Heine so treffend?
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.

 

Posted in: Uncategorized