Die Medien nennen sie liebevoll Aktivisten, die Politik bezahlt sie, doch sie sind was sie sind, Links- und Umweltterroristen.

Nach den Braunkohleprotesten in der Lausitz am Pfingstwochenende ist der Energiekonzern Vattenfall noch immer mit den Aufräumarbeiten am Kraftwerk Schwarze Pumpe beschäftigt. Wie der Konzern mitteilte, sind an den Gleisen der Kohleverbindungsbahn mehrere „manipulative Vorrichtungen“ angebracht worden. Damit sei beabsichtigt worden, Züge entgleisen zu lassen.

Eine solche Vorrichtung habe sich auch auf einer Bahnbrücke über die B97 befunden. Laut Vattenfall bestand die Gefahr, dass ein entgleister Zug auf die Bundesstraße stürzt. Die Täter hätten billigend die Gefährdung von Menschenleben in Kauf genommen, hieß es weiter.
Zudem seien Signalanlagen manipuliert worden. Ein Zusammenstoß von Zügen habe nur durch die Aufmerksamkeit mehrerer Mitarbeiter verhindert werden können. Vattenfall sei nun dabei, die Schäden zu protokollieren.

Die Ausschreitungen während der Proteste sollen auch Thema in den Landtagen von Sachsen und Brandenburg sein. Das hat die CDU beantragt. Die Union wirft Linken und Grünen vor, sich während der Besetzung des Kraftwerks Schwarze Pumpe am Wochenende, „als ‚parlamentarische Beobachter‘ ausgegeben und aktiv an den Aktionen mitgewirkt“ zu haben, wie es CDU-Fraktionsmitglied Dirk Homeyer aus Brandenburg formuliert.