Die Ölpreise haben am Montag wieder deutlich angezogen. Hintergrund ist die Einschätzung der US-Investmentbank Goldman Sachs, dass die Zeiten des Überangebots vorbei sind.

Die Ölförderung ist seit Anfang des Jahres um mindestens 188.000 Barrel pro Tag (bpd) gefallen.

Und wegen der starken Nachfrage bei gleichzeitig sinkender Produktion gäbe es nicht genug des Rohstoffs, hieß es. Die richtungsweisende Nordseesorte Brent verteuerte sich daraufhin um 1,3 Prozent auf 48,46 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI kostete zum Wochenbeginn mit 46,78 Dollar 1,2 Prozent mehr.

In Nigeria sind die Ölmengen so gering wie seit 22 Jahren nicht mehr. Hintergrund ist eine Gewaltwelle im Niger-Delta. Das Opec-Mitglied Venezuela steckt in einer schweren Wirtschaftskrise und bekommt den niedrigen Ölpreis massiv zu spüren.

Dem gegenüber stehen allerdings höhere Fördermengen der Opec, was unter anderem auf die Rückkehr des Iran an den Markt nach dem Wegfall von internationalen Sanktionen zurückzuführen ist. Die Opec pumpte im April insgesamt 32,44 Millionen Barrel pro Tag. Das sind 188.000 bpd mehr als im März und Reuters-Daten zufolge die höchste Menge seit mindestens 2008. Das verhindere einen stärkeren Anstieg der Ölpreise, hieß es.

Solange eine Behauptung von Goldman Sachs ausreicht um Preise in die Höhe zu treiben, so erledigt denn schnell alle Einkäufe von Öl und alle langen Strecken, solange das Öl noch billig ist.
Denn es könnte auch sein, dass es nicht an der Menge der Förderung liegt, sondern an dem wozu man das Öl gebrauchen könnte, zum Beispiel für einen Krieg gegen Russland, einen Krieg gegen Assad, mit Einmarsch der Türkei….
Wer weiß, wer weiß …..