Das CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat davor gewarnt, das Rentenniveau auf dem heutigen Stand zu halten. „Das wäre ziemlich teuer und hilft denen kaum, die es wirklich brauchen“, sagte Spahn.

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat

Er wundere sich, so der Finanzstaatssekretär, „dass eine Partei, die für die Arbeiter da sein will, nur über höhere Renten redet und nicht über die Beschäftigten, die das mit ihren Beiträgen teuer bezahlen müssten“.

Denn in Zukunft werden immer weniger Arbeitskräfte gebraucht und somit würden die Rentenkosten für die Arbeitnehmer ins Unermessliche steigen.

Inwiefern er die Pensionen der Politiker und der GEZ finanzierten Medienmitarbeitern kürzen will sagte Spahn nichts.
Vielleicht ist ihm dieses Thema zu heikel, da an dieser Stelle keine Kürzungen vorgenommen werden sollen, dafür aber weitere Steigerungen vorgesehen sind, welche sich Inflationsanpassung nennen.

Doch nicht nur Politiker fordern eine Absenkung des Rentenniveaus, auch Arbeitgeber sprechen sich dafür aus und fordern die Politik auf, dieses auf mindestens 40% abzusenken.

Derzeit liegt das Rentenniveau – das Verhältnis zwischen Arbeits- und Renteneinkommen – bei rund 48 Prozent. Es könnte nach aktueller Gesetzeslage bis 2030 auf 43 Prozent sinken.

Auf den Hinweis der steigenden Altersarmut reagierte der Spitzenverband der Arbeitgeber mit den Worten, dass Warnungen vor einem drastischen Anstieg der Altersarmut völlig überzogen seien, aber eine gezielte Vorbeugung vor Altersarmut sei nach Ansicht der Arbeitgeber allerdings bei Selbstständigen geboten.

Und es wurde gefordert, dass Selbständige und Unternehmer eine garantierte Mindestrente zu erhalten hätten, damit diese auch im Rentenalter ihr Lebensniveau halten können.