Mein Kampf – gegen Rechts

Posted on Mai 25, 2016 von

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Ein Bündnis aus Gewerkschaften und Parteien hatte zum Protest gegen die Mahnwache des rechten „Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen“ (rund 50 Teilnehmer) aufgerufen.

Und weil man so gerne gegen 50 „Rechte“ randaliert und auch ungestraft ein paar Bullen klatschen kann fanden sich am Samstag 500 Krawalltouristen zusammen, unter ihnen auch Landtags-Vizepräsidentin Dr. Gabriele Andretta (55, SPD).

Gegen 13.15 Uhr spitzt sich die Lage zu: Vermummte Autonome werfen faules Gemüse auf Polizisten, 13 klettern über die Sperrgitter, Böller und Pyros wurden gezündet, es kam zu tätlichen Angriffen auf die Polizisten. Die Polizei setzt zur Abwehr Pfefferspray ein.

Damit man ungestraft weiter randalieren und Bullen klatschen kann mischte sich Andretta ein und wollte den Polizisten untersagen sich zu wehren oder sonstwie einzuschreiten.

Da die Polizisten die kreischende und wild gestikulierende Vizepräsidentin für eine wildgewordene Stewardess im Endstadium hielten, bekam sie auch eine Ladung Pfefferspray zur Beruhigung in die Augen verpasst.

Auch ein Mitglied der Grünen Jugend soll von einem Polizisten niedergeschlagen worden sein. Die Grüne Jugend hatte die Gewalttätigkeit der sogenannte Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) kritisiert und als „Schlägertruppe“ bezeichnet.
Göttingens SPD-Chef Christoph Lehmann kritisiert den Einsatz: „Es wäre richtig gewesen, die Situation zu beruhigen. Stattdessen war der Einsatz der Polizei von Beginn an eine Machtdemonstration.“ Die Jusos sprechen von „unverhältnismäßiger Härte“.

SPD und Jusos hatten den Polizeieinsatz als Machtdemonstration kritisiert: Die Polizei sei mit unverhältnismäßiger Härte – mit Schlagstöcken und Pfefferspray – gegen ein breites, bürgerliches Bündnis vorgegangen.

Der Göttinger Polizeipräsident Uwe Lührig dagegen: „Die Beamten reagierten besonnen. Pfefferspray wurde erst eingesetzt, als Autonome mit Gewalt in den abgesperrten Bereich eindrangen. Dass Frau Andretta zwischen die Fronten geriet, ist bedauerlich.“

Doch wer sich in Gefahr begibt….ne, Frau Andretta?!

 

 

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