Parksheriff in Mödling will das Mutter ihr Kind hungern lässt

Posted on Mai 29, 2016 von

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Sheila Anna Böhm aus Breitenfurt war mit ihren drei Kindern in einem Van in Mödling unterwegs, als das Baby plötzlich laut zu schreien begann. Die Mutter hielt an, parkte sich ein und gab dem hungrigen Kind die Mutterbrust.

Nachdem sie ihren Nachwuchs gestillt hatte und losfahren wollte, übergab ihr ein Mitarbeiter (Parksheriff) der Parkraumüberwachungsfirma, die den Privatgrund überwacht, einen Strafzettel über 96 Euro.

Die Jung-Mama wähnte sich in einem schlechten Film, fragte den Parksheriff, was sie hätte machen sollen? „Nicht hier parken!“, bekam sie zu hören. Fünf Tage hat die Frau nun Zeit, die Strafe zu bezahlen, sonst droht ihr eine Besitzstörungs- und eine Schadenersatzklage.

Kulanz, Verständnis oder einfach „ein Auge zudrücken“. Das dürfte sich in Österreich für Einheimische erledigt haben.
In die Öffis urinieren, in Haltestellen scheißen und sich in der Öffentlichkeit am Piephahn ziehen sind dafür das neue Stadtbild.

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