In einem Tweet schreibt Stegner:

Nun, Herr Stegner, Ihr Wunsch ging bereits in Erfüllung. Denn nach Heiko Maas ruft jetzt auch die Stiftung Warentest auf, Andersdenkende zu melden und konsequent zur Anzeige zu bringen.
Gefordert sei dabei neben dem Staat und den Betreibern auch die Zivilgesellschaft. Maas wies darauf hin: „Wo die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten sind, gibt es Freiheitsstrafen mit und ohne Bewährung.“

Auch Bayerns Innenminister Herrmann sagte: „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, in dem man sich unter dem Deckmantel vermeintlicher Anonymität nach Lust und Laune austoben darf.“

Und jetzt kommt der Satz, der Herrmanns Aussage ad absurdum führt: „Gezielte Diskreditierung und persönliche Beleidigung im Netz müssen harte Strafen folgen.“

Ob Stiftung Warentest allerdings in der Position ist Blockwarte zu ermutigen Andersdenkende anzuzeigen ist fraglich, da die Stiftung sich als Heuchler outet.

Auf Anfrage bei Stiftung Warentest wie sie folgende Äußerung des Justizministers bewerten:

SPD-Vorsitzender Ralf Stegner bei Twitter:

 

Stiftung Warentest maßt sich Urteilsvermögen an und verharmlost in der Antwort, die Attacke würde wohl eher als „rhetorischer Angriff“ zu interpretieren sein.

Was wäre wohl Lieschen Müller geschehen hätte sie sich so über Politiker, „Flüchtlinge“ oder Zigeuner geäußert?

 

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