Das Renteneintrittsalter kann nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nur in Richtung eines späteren Ruhestands verschoben werden. Dies war 2012.

Heute, 2016, sagt Frauke Petry (AfD): „Sollen die Bürger in Deutschland länger als bisher arbeiten und zudem Einschnitte bei den Renten hinnehmen. An einer weiteren Verlängerung der Lebensarbeitszeit führt kein Weg vorbei“.

Dies sei „brutal„, aber unabdingbar, da angesichts der demografischen Entwicklung für die Rentenkassen schwere Zeiten anbrechen würden.
Doch schon heute haben die Deutschen die niedrigsten Renten in Europa. Die durchschnittliche Ersatzquote, also das Verhältnis der Rente zum Einkommen, in den OECD-Ländern, zu denen neben den europäischen Industrienationen beispielsweise auch die USA, Japan, Australien und Neuseeland gehören, beträgt 69 Prozent, d. h. die durchschnittliche Rentenhöhe in den OECD-Ländern beträgt 69 Prozent des Einkommens. Unter diesem Durchschnitt liegt neben Schweden, Großbritannien und Irland auch Deutschland mit gerade einmal 58 Prozent. Die Studie bescheinigt dagegen den italienischen Rentnern eine Ersatzquote von 76 Prozent, den Spaniern gut 84 Prozent und den griechischen Rentnern sogar 110 Prozent des Einkommens.

Selbst die Chilenen und Brasilianer bekommen mehr Rente als die Deutschen, und es ist davon auszugehen, dass Deutschland das erste Land sein wird, in dem es keine Rente mehr geben wird.
Dafür aber ist die Versorgung der Politiker und hoher Beamter fürstlich geregelt. Traumgehälter, Luxusrente ab 61 und selbst wenn man Scheiße baut verliert man nicht seine Pensionsansprüche.

 

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