Sternstunde für Erdogan, Europa ist türkisch

Posted on Juni 11, 2016 von

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Oder wie man Forschung ist Gegentum verkehrt….

8.000 Jahre ist es her: In Europa lebten schon Menschen – Jäger und Sammler – nicht viele, ein paar Zehntausende. Doch dann wandert eine neue Gruppe ein, Bauern aus Anatolien und der Ägäis. Sie kommen über den Balkan, die Donau aufwärts, um sich schließlich in Mitteleuropa auszubreiten. Fremde Menschen, die seltsame Dinge tun – sie bewirtschaften Felder, halten Haustiere und haben eine dunklere Haut.

„Man könnte meinen, die müssten sich die Köpfe einschlagen. Tatsächlich aber findet ein kultureller Austausch statt“, sagt der Paläogenetiker Professor Joachim Burger von der Universität Mainz. „Nur die Ehepartner tauscht man nicht aus. Die genetische Vermischung ist anfangs sehr gering.“
Erst mit der Zeit vermischen sich die Alteingesessenen mit den Einwanderern. Das lässt sich heute noch im Erbgut alter Knochen nachweisen. In diesem Fall stammen die Skelette von archäologischen Fundstätten in der Türkei und Nordgriechenland.

Mein Plüschtier hat das Label „Made in China“ wurde aber in den USA gekauft, das bedeutet, dass amerikanische Plüschtiere vom Chinesen abstammen… uiuiui was für eine Erkenntnis.

Professor Joachim Burger und sein Team untersuchen nicht nur die Gene aus menschlichen, sondern auch die in Tierknochen. So konnte man nachweisen, dass die frühen Bauern auch schon ihre Hausrinder mitgebracht haben.

Da man die Ehepartner nicht tauschte, brauchte der Ur-Anatole etwas zum … äääh also fürs Bett.

Unsere heutigen Kühe haben also ebenfalls nahöstliche Vorfahren, und stammen nicht, wie man lange dachte, vom europäischen Auerochsen ab – der ist ausgestorben.

So ist es, denn Ausgestorbene können keine Nachfahren haben, und wie sieht es mit Vorfahren aus?

Im europäischen Gen-Pool haben sich diese drei Gruppen vermischt: die eiszeitlichen Jäger und Sammler, die anatolischen Bauern und die Viehhirten aus der Steppe.“ Das wiederum konnten US-Forscher im letzten Jahr auch wieder mit DNA-Analysen belegen.

Und die „europäischen Jäger und Sammler waren bestimmt Inuit, besser bekannt als Eskimos. Vielleicht findet man ja noch ein paar Maya-Mumien die das beweisen.

Und noch eine Frage an die Gen-Forscher und an den SWR: Ist es nicht geschmacklos die Türken als „anatolische Bauern“ zu bezeichnen? Denken Sie an Böhmermann….!

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