DRK Vorsitzender fordert Abschiebungen

Posted on Juni 13, 2016 von

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Kaum gesagt, schon geschasst, denn Täter dürfen nicht abgeschoben werden. Nicht? Warum nicht?

Weil das DRK und sein Chef die Schuld am Brand in Düsseldorf tragen.

„Es ist verheerend, wenn der Vorsitzende einer angesehenen Hilfsorganisation die Bestrafung und Abschiebung seiner Schutzbefohlenen verlangt“, sagt der Düsseldorfer Sprecher der Linkspartei, Christian Jäger.

Weiter sagte Jäger: „Die Frage sei, warum er es überhaupt zu den unerträglichen Zuständen in der Unterkunft in der Lagerhalle der Messe kommen gelassen habe. Ein DRK-Chef, der Flüchtlingsunterkünfte herunterkommen lässt und dann mit Stimmungsmache gegen Flüchtlinge politisch Karriere machen will, ist untragbar.“

Doch was hatte DRK Chef Olaf Lehne eingentlich gesagt?

„Wer eine solche Einrichtung anzündet und damit andere Flüchtlinge und die Hilfskräfte in Gefahr bringt, ist kriminell. Und wer kriminell ist, den braucht unser Land nicht.“
Diese Aussage bringt die Partei Die.Linke dazu, den Rücktritt Lehnes zu fordern und zwar wegen Rassismus und dem rechtsextremistischen Verunglimpfen von traumatisierten „Flüchtlingen“.

Düsseldorfs SPD-Chef Andreas Rimkus wirft Lehne „billigen Populismus“ vor. Natürlich sei die Brandstiftung eine „schwerste Straftat“, die geahndet werden müsse. Lehne müsse aber wissen, dass die Genfer Konventionen es verbieten, die Täter abzuschieben, falls sie aus einem Kriegsgebiet stammen.

Und da der Täter aus Marokko stammt kann man ihn in dieses stark umkämpfte Kriegsgebiet kaum zurücksenden, jaja.

 

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