Ein gemeinnütziger Moschee-Verein lädt einen notorischen Hassprediger nach Stuttgart ein – und alle machen mit. Das Visum für Raza Saqib Mustafai: unklar, ob das überhaupt jemand ausgestellt hat. Die per Internet weltweit zugänglichen Aufrufe des Pakistani zum Mord an Juden: den Einladenden angeblich unbekannt. Deutschen Sicherheitsbehörden offenbar auch. Und die Bühne für Mustafai, die Cannstatter al-Madina-Moschee: von der Stadt Stuttgart offiziell unter die Orte gottgefälliger Frömmigkeit gezählt.

Wer nun denkt, dass die Lokalnachrichten, deren Redakteure das Wort Lokal wohl falsch deuteten, denkt, dass diese sich nun über die Sicherheitsbehörden beschweren, die nicht wissen wer ins Land kommt, der irrt.

So schreibt die Stuttgarter Nachrichten:
>>Schädlich wirkt der fahrlässige Umgang mit geistigen Brandstiftern, weil er Unfrieden und Verunsicherung schürt. Fundamentalistische Islam-Hasser und schreckliche Vereinfacher schlachten Entgleisungen wie die Einladung Mustafais begierig aus als Scheinbeweis für eine behauptete islamische Invasion. Für die angeblich generell mangelnde Friedensliebe und Verlässlichkeit muslimischer Mitbürger. Das schadet dem Zusammenhalt in Stadt und Land.<<

Wir sagen:
Dies ist ein absurder und absolut fahrlässiger Vorfall. Es darf keine Toleranz gegenüber Islamisten geben. Und ein Moschee-Verein, der Hassprediger einlädt, kann nicht gemeinnützig sein – ein solcher Verein ist potentiell hochgefährlich und ein Fall für die Sicherheitsbehörden und die Staatsanwaltschaft, auch wenn diese wieder aus falscher Toleranz lieber nichts unternehmen.