Nach der Wahl des Bundespräsidenten in Österreich freuten sich alle Parteien, dass sie es geschafft hatten van der Bellen als zukünftigen Bundespräsidenten zu etablieren.
Als aber die Hofer Wähler anfingen zu fragen wie es denn möglich sein könne, dass bei der Briefwahl der Bellen fast alle 600.000 Stimmen für sich einzuheimsen, nannten die selbsternannten Demokraten die FPÖ und ihre Wähler „Verschwörer“ und „schlechte Verlierer“.

Doch als sich jetzt zunehmend der Verdacht des Wahlbetruges erhärtet und es immer mehr Ungereimtheiten der Wahl gibt, so dass selbst renommierte Verfassungsjuristen sich erstaunt bis schockiert zeigen von der Dichte der in der freiheitlichen Wahlanfechtung erhobenen Vorwürfe, vergreifen sich Vertreter der Linken immer radikaler im Ton.

Der Wiener Rechtsanwalt Alfred Noll, der klar dem linken Spektrum zuzuordnen ist, wirft der FPÖ vor, mit der Wahlanfechtung einen Staatsstreichartigen Akt gegen die Demokratie vollziehen zu wollen.
Mittlerweile verdichten sich die Hinweise darauf, dass die Linke sich diese Diktion in größerem Stil zu eigen machen will. Denn am Mittwoch äußerte sich auch der SPÖ-Landtagsabgeordnete Siegfried Lindenmayr in dieser Richtung. Auf Twitter erklärte er in einer Diskussion, welche die Aufhebung der Bezirksvertretungswahl in Wien-Leopoldstadt durch den Verfassungsgerichtshof als Ausgangspunkt hatte, wörtlich: „Verdacht: Mittelfristig bereitet FPÖ auf juristischem Weg einen Staatsstreich vor“.

 

Die FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein wies ihn zurecht und stellte fest: „Wahlmanipulation und Wahlbetrug sind der Staatsstreich“.

 

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