Die Briten haben sich für den Brexit entschieden, sie sind raus und die Medien voll. Noch voller sind lediglich Martin Schulz und Jean Claude Juncker.

Schulz sagte laut Morgenmagazin: „Die Kettenreaktion die die Euroskeptiker jetzt feiern wird es nicht geben!“

Während deutsche Politiker den Weltuntergang entgegen sehen freut sich Ukip-Chef Nigel Farage:
„Die EU versagt, die EU stirbt. Möge der 23. Juni als unser Unabhängigkeitstag in die Geschichte eingehen. Wir werden das geschafft haben, ohne kämpfen zu müssen – ohne daß auch nur eine einzige Kugel abgefeuert werden mußte. Wir wollen Freunde und Nachbarn sein. Aber ohne Hymnen, ohne Flaggen und ohne nutzlose Präsidenten, die nicht gewählt sind.“

Schäuble hat seine Rache gegen die Briten bereits vorher geplant und sagte: „Großbritannien würde nur noch ein „assoziiertes Partnerland“ sein. Es dürfe „kein Automatismus beim Zugang zum EU-Binnenmarkt“ geben und Großbritannien werde in Zukunft der Zugang zum Binnenmarkt erschwert. Im Klartext: Rosinenpicken in Bezug auf den Binnenmarkt kann man London nicht erlauben.

Trotz allem werden schon Stimmen laut, die ebenfalls eine Volksabstimmung fordern wie Marine Le Pen in und für Frankreich, Geerd Wilders für die Niederlande und H.C.Strache in Österreich.

Inwieweit die Italiener und Spanier eine Volksabstimmung über den Verbleib in der EU fordern ist bislang noch nicht klar. Klar ist allerdings, dass die Lega Nord sich auf alle Fälle für ein Referendum stark machen wird.

Der Brexit ist die Weichenstellung für Demokratie sowie gegen Zentralismus und Migrationswahn.