Nachdem ein Afghane ein zehnjähriges Mädchen am Sonntagabend im Linzer Hummelhofbad begrapscht hat, tobt eine heftige Debatte. Denn der 50jährige Onkel des betroffenen Mädchens soll dem dreisten Grapscher eine schallende Ohrfeige verpasst haben.

Der Afghane klagte nach der Verhaftung über Kopfschmerzen, im Spital konnte jedoch keine Verletzung festgestellt werden. Trotzdem: Der Onkel erhielt jetzt eine Anzeige wegen Körperverletzung!

Ihm könnte bei einer Verurteilung bis zu ein Jahr Haft drohen. Laut dem entsprechenden „§ 83 StGB Körperverletzung“ ist andernfalls auch eine Geldstrafe von bis zu 720 Tagessätzen möglich… Denn auch eine Ohrfeige kann zu einer Verurteilung führen.

Besonders brisant: Dem mutmaßlichen Grapscher droht bei einer Verurteilung laut Juristen eine deutlich geringere Strafe. Denn für „sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen“ gibt es nach § 218 StGB bis zu sechs Monate Haft oder eine Geldstrafe von bis zu 360 Tagessätzen…

Warum ist Justizia blind? Bestimmt nicht, weil sie ohne Ansehen der Person urteilt.
Sie braucht gar keine Augen, denn wenn man nur durch Einflüssterung sogenannter „Prominenz“, egal ob korrupt oder gekauft, urteilt braucht man keine Augen, da genügen Ohren völlig.

Wenn die Einflüssterer dann auch noch diverse Beförderungen versprechen, braucht sie sogar keine Waage mehr.