Sklaverei!

Posted on Juli 23, 2016 von

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„Der „böhze weisse Mann“ hat die armen Schwarzen versklavt!“
Das glauben die, die glauben etwas zu wissen….

Davon abgesehen, dass sich rivalisierende afrikanische Stämme gegenseitig versklavten und an überwiegend jüdische & arabische Händler verschacherten, hat die Sklaverei -teilweise bis heute!- im Islam eine lange Tradition.



So berichtet die FAZ u.a. folgendes:
„Mehr als eine Million Europäer wurden zwischen 1530 und 1780 von nordafrikanischen Piraten verschleppt und in den Regionen, die heute Marokko, Tunesien, Algerien und Libyen umfassen, als Sklaven gehalten. Besonders Seeleute und Fischer gehörten zu den Opfern. Im Prinzip lief aber jeder, der in dieser Zeit allein im Mittelmeerraum unterwegs war oder in den Küstengebieten Süd- und Westeuropas lebte, Gefahr, versklavt zu werden. Selbst Nordengland und Island waren vor den Korsaren aus dem Maghreb nicht sicher.

In der Folge kam es zu einer beträchtlichen Entvölkerung der Küstenstreifen von Malaga bis Venedig. Die Verschleppung vorwiegend männlicher Ernährer führte in den betroffenen Regionen überdies zu wachsender Armut. Diese provokanten Thesen vertritt der an der Universität von Ohio lehrende, bislang vor allem durch Studien zur frühneuzeitlichen Sozialgeschichte Italiens ausgewiesene Historiker Robert C. Davis in seinem neuen Buch.

Während der transatlantische Sklavenhandel seit geraumer Zeit Gegenstand intensiver Forschungen ist, hat die „weiße Sklaverei“ im nördlichen Afrika bislang kaum gelehrte Aufmerksamkeit erweckt. Dies hängt nicht zuletzt mit der schwierigen Quellenlage zusammen. Quantitative Angaben zum Handel mit Menschen über den Atlantik finden sich in vielen Quellen, etwa in Einfuhrstatistiken, Bevölkerungszahlen in den Empfängerländern, Schiffslisten, Geschäftsbüchern und Zolldokumenten. Die Beteiligten am mediterranen Sklavenhandel haben hingegen nur sporadisch Buch geführt. Zudem tendierte die bisherige Forschung dazu, beklagt Davis, das Ausmaß dieser Sklaverei zu unterschätzen. Denn der Blick der Historiker richtete sich bestenfalls auf die Existenz von christlichen Sklaven an spezifischen Orten wie etwa Algiers, nie aber auf das Gesamtphänomen.

Nun gelang es dem Autor zwar, zahlreiche neue Quellen zu erschließen und überdies weit verstreute Hinweise auf die Zahl von europäischen Sklaven im Maghreb erstmals systematisch zusammenzuführen. Seine Angaben zur Gesamtzahl der versklavten Europäer basieren jedoch auf recht fragwürdigen Hochrechnungen. Er benutzt überlieferte, seiner Meinung nach einigermaßen verläßlich erscheinende zeitgenössische Angaben über die Größe der Sklavenbevölkerung an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit. Auf dieser Grundlage kalkuliert Davis, wie viele neue Sklaven gebraucht wurden, um durch Tod, Flucht, Freilassung oder Konversion entstandene Verluste auszugleichen. Um die Sklavenbevölkerung stabil zu halten, mußte, so der Autor, jedes Jahr rund ein Viertel der Sklaven ersetzt werden. Nach dieser Rechnung versklavten die nordafrikanischen Piraten allein zwischen 1580 und 1680 rund 850 000 Europäer.“ (… )

Quelle & weiterlesen:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/die-armen-europaeer-in-den-haenden-von-muslimen-1197388.html

https://www.wikiwand.com/de/Sklaverei_im_Islam

http://www.facebook.com/DoX.HistoriCus.Maximus/

https://www.facebook.com/pages/Slave-to-the-Rhythm/1435963436658396

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