Die Flüchtlingszahlen und Asylanträge in Deutschland steigen weiterhin. Im Juli 2016 wurden 74.454 Asylanträge gestellt, dass sind 98,4 Prozent mehr als im Juli 2015. Davon wurden 62,3 Prozent anerkannt, 36,7 Prozent abgelehnt oder erledigten sich auf anderem Wege.

Im Vergleich zum Juli 2015 wurden in Deutschland 98,4 Prozent mehr Asylanträge gestellt, insgesamt waren es 74.454 Asylanträge. Diese wurden so entschieden:

31,3 Prozent Anerkennung als Flüchtling
30,1 Prozent subsidiärer Schutz
1,9 Prozent Abschiebungsverbot
23,4 Prozent Anträge abgelehnt
13,3 Prozent anderweitig erledigt
Im Juli 2016 gab es 16.160 neue Migranten, die über das IT-System EASY auf die Bundesländer verteilt wurden.

Im Vergleich zum Vorjahr gab es im ersten Halbjahr 2016 eine Erhöhung um 119,8 Prozent. 2016: 479.620 Anträge, 2015: 218.221 Personen, Hauptherkunftsländer waren Syrien, Afghanistan und Irak. Die Anträge wurden so entschieden:

49,2 Prozent als Flüchtlinge anerkannt – davon 0,3 Prozent Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes und 48,9 Prozent nach § 3 des Asylgesetzes
11,7 Prozent subsidiärer Schutz
0,9 Prozent Abschiebungsverbot
24,7 Prozent Abgelehnt
13,5 Prozent anderweitig erledigt
Ende Juli 2016 lag die Zahl der noch nicht entschiedenen Anträge bei 526.276.

Hier die ausführliche Pressemitteilung des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge