Die Grossstadt Turin sammelt Geld für die Opfer des Erdbebens in Mittelitalien. Serviert wird Spaghetti all’Amatriciana – das Gericht, welches aus der zerstörten Stadt stammt.

Die norditalienische Stadt Turin will am kommenden Sonntag ein Mega-Pasta-Essen zugunsten der Erdbebenopfer im Land veranstalten. Von 12.00 bis 21.00 Uhr gebe es auf der Piazza San Carlo im Zentrum der Stadt, Spaghetti all’Amatriciana mit Tomaten und Speck. Das Traditionsgericht hat seinen Ursprung in Amatrice.

Ziel sei es, Spenden für Amatrice und andere stark verwüstete Orte zu sammeln. Bürgermeisterin Chiara Appendino lud am Donnerstag alle Turiner und auch die Touristen ein, an der «Maxi-Spaghettata Amatriciana» teilzunehmen. Bei dem verheerenden Erdbeben in Zentralitalien waren mindestens 250 Menschen ums Leben gekommen und 365 verletzt worden. Einstmals idyllische Ortskerne gleichen einem Trümmerhaufen.