Rund einen Meter hoch war die Mauer, die Unbekannte in der Nacht zum Freitag vor dem Eingang der Fatih-Moschee in der Kleinstadt Parchim in Mecklenburg-Vorpommern errichteten.

Auch ohne die fremdenfeindlichen Parolen, die sie auf Papieren an die Gasbetonsteine hefteten, wäre die fremdenfeindliche Botschaft klargewesen. Eine zugemauerte Gebetsstätte für Muslime sagt „Wir wollen euch hier nicht.“

Als die Polizei eintraf, war die Mauer schon wieder weg. Die Polizei ermittle wegen Sachbeschädigung, zudem prüfe der Verfassungsschutz, ob die Ermittlungen auf den Tatbestand der Volksverhetzung ausgeweitet werden, sagte ein Polizeisprecher.

Gefunden wurden von der Polizei ein paar Gasbetonsteine mit Kleber sowie Papierreste mit erkennbarer Beschriftung.

Die muslimische Gemeinde jedenfalls reagiert verängstigt auf den Vorfall mit dem zugemauerten Moscheeneingang. Denn eine unsichbare Mauer und mit Pattex beschmierte Gasbetonsteine versetzte sie dermaßen in Angst und Schrecken, so dass sie nicht noch mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten wollen.