Mit Burka in den Landtag

Posted on September 2, 2016 von

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„Jede Frau darf tragen was sie will, Nijah, Burka oder Minirock“ . So tönt es von der politischen Bühne jeder Fraktion.

Doch ist dies ernst gemeint oder nur eine belanglose Floskel?
Was wir überall tolerieren sollen, möchten die feinen Herrschaften in ihrem hohen Haus selbst nicht haben! Demokratie und Burka sind unvereinbar!

Während einer Debatte über Kindertagesstätten kam Wiebke Muhsal am Donnerstag in Erfurt vollverschleiert in den Plenarsaal.

Dies löste Panik und Entsetzen aus, „was will eine „Schleiereule“ im Landtag?“ hiess es unter den Abgeordneten.
Landtagspräsident Christian Carius (CDU) unterbrach die Sitzung mit diesem bemerkenswerten Satz: „Da ist eine vollverschleierte Dame.“ Der Sitzungsdienst, so fuhr er fort, solle mal bitte „für Ordnung im Plenarsaal sorgen“.

Kaum geschehen, war das anberaumte Thema vom Tisch und man zog über die AfD Abgeordnete Wiebke Muhsal her.

Selbstverständlich wurde die Initiative am Rednerpult von der nun wieder unverschleierten Abgeordneten Muhsal begründet. „Der Niqab und die Burka machen Frauen gesichtslos, ich denke, das wurde hier verdeutlicht“, rief sie. „Die im Stoff gefangene Frau kann nicht anderen Menschen Angesicht zu Angesicht, von Mensch zu Mensch gegenübertreten. Wer sein Gesicht verhüllt, der verliert seine Identität.“

Der Gesichts- oder Ganzkörperschleier, sagte sie, stehe für eine islamisch-patriarchalische, frauenfeindliche Tradition, für die „Entmenschlichung und Unterdrückung von Frauen.“ Wer dies anders sehe, mache sich zum „Helfershelfer islamistischer Propaganda“ und leiste „Vorarbeit für Islamisten“, die jetzt in „Einwanderungswellen“ nach Deutschland kämen.

Die SPD-Abgeordnete Birgit Pelke sagte, es sei unwürdig, wie die AfD den Landtag als Bühne missbrauche. Es sage viel über das Politikverständnis der Partei aus, wenn Muhsal als Mitglied des Bildungsausschusses ausgerechnet während einer Debatte über die Kinderbetreuung so aufgetreten sei.

Die grüne Abgeordnete Astrid Rothe-Beinlich sagte: „Ich schäme mich, dass so etwas geschehen kann.“
Weiter mäkelte sie herum, dass es unsäglich sei, dass die AfD sich ausgerechnet für Frauenrechte einsetze und, wie in der Gesetzesbegründung angegeben, „Integrationshemmnisse“ abbauen wolle, sei nichts anderes als Missbrauch dieser Ziele. In Wahrheit schüre die Partei bloß wieder „antiislamische Ressentiments“ – und sei es mit einer „billigen und schlechten Maskerade.

Im thüringer Landtag ist Schluss mit Allah ma Lachen, nur das Volk hat Allah’s zu machen was die Politker verlangen und selber nicht um sich haben wollen.

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