Wie Firmen mit der Gesundheit ihrer Kunden umgehen

Posted on September 10, 2016 von

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So langsam gingen Simon O’Kanada die Ideen aus: Andauernd war sein Kind krank und er konnte sich nicht erklären warum. In einer plötzlichen Eingebung kontrollierte er das Mundstück der Schnabelflasche. Das Mundstück, das gar nicht dafür ausgelegt war geöffnet zu werden, brach er kurzerhand auf. Was er dann vorfand, ist wirklich widerwärtig: Eine dicke Schicht schmieriger, grün-brauner Schimmel kam zum Vorschein. Kein Wunder, dass sein Kind dauernd krank war!

Auf Nachfrage beim Hersteller „Tommee Tippee“ habe man ihn regelrecht ausgelacht. Die Schnabeltasse sei eben nicht für warme Getränke wie Milch geeignet. Ob man warme Getränke aus dem Becher getrunken habe, ließe sich auch problemlos nachweisen.

Nach dem er vom Hersteller so dreist abgewiesen wurde, machte er seiner Enttäuschung öffentlich Luft. Unzählige andere Eltern überprüften in Folge dessen die Mundstücke ihrer „Tommee Tippee“-Schnabeltassen. Das Ergebnis war erschreckend: Auch hier fand sich in vielen Fällen Schimmel.

Nach dem Aufschrei der Entrüstung nahm der Hersteller die Kritik endlich ernst. In einem facebook-Posting gab er gestern bekannt, dass er die Schnabeltasse überarbeiten werde. Das Mundstück solle demnach transparent und einfach zu öffnen sein. Besorgte Eltern bekämen sogar sofort ein transparentes Ersatz-Mundstück.

Schade, dass es erst einen Shitstorm geben musste, damit der überhebliche Hersteller ein Einsehen hatte!

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