Polizei sucht deutsche Schläger

Posted on September 11, 2016 von

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Fünf Frauen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren sind am Samstagmorgen von drei jungen Männern massiv belästigt worden. Nach Aussage der Polizei handelt es sich um einen 16-Jährigen aus Afghanistan und einen 17-Jährigen aus dem Iran. Sie leben als minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge in einer städtischen Unterkunft in Hildesheim. Der dritte mutmaßliche Täter konnte fliehen und ist der Polizei bislang noch nicht namentlich bekannt.

Es war gegen 2.40 Uhr als die Frauen-Clique von drei jungen Männern in der Bernwardstraße auf Englisch angesprochen und bedrängt wurde. Sie wollten zunächst küssen, machten dann in verbalen und in körperlichen Gesten deutlich, dass Sex ihr eigentliches Ziel sei. Die Nachtschwärmerinnen gaben den Fremden zu verstehen, dass sie in Ruhe gelassen werden möchten und wiesen das eindeutige Angebot zurück. Die Frauen setzten ihren Weg dann in Richtung Butterborn fort. Das passte den Männern offensichtlich nicht. Sie begannen die Frauen zu verfolgen und zu traktieren: Schläge ins Gesicht, Gegrabsche auf den Po. Eine bekam sogar einen Tritt an den Körper ab. Um ihren sexuellen Forderungen weiter Nachdruck zu verleihen, bedrohten die Flüchtlinge die Frauen mit abgeschlagenen Bier- und Sektflaschen.

Diese Auseinandersetzung bekamen zufällig drei andere Männer mit, die auch am Butterborn unterwegs waren. Sie eilten den Frauen sofort zur Hilfe und alarmierten die Polizei. Das Trio fackelte nicht lange und schlug auf die Flüchtlinge ein. Beim Eintreffen der Beamten konnten dann zwei der drei Flüchtlinge gestellt werden. Der 16-jährige Flüchtling hatte laut Polizeibericht einen Alkoholwert von 0,8 Promille. Der andere Flüchtling erlitt während der polizeilichen Vernehmung einen Kreislaufkollaps. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Gesucht werden die drei Männer, die den Frauen nachts zur „Hilfe“ eilten. Die Beamten konnten sie am Tatort nicht mehr antreffen.
Noch in der Nacht fahndete die Polizei nach ihnen in der näheren Umgebung. Sie konnten jedoch nicht mehr aufgegriffen werden.

Hinweise zur Ergreifung nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

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