Heimaturlaub, damal und heute…

Posted on September 17, 2016 von

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Heute wird viel darüber diskutiert, dass Syrer, Afghanen, Eriträer und andere Invasoren Heimaturlaub machen, nachdem sie ihren Asyl- bzw. Aufenthaltsstatus in der Tasche haben.
Heute schweigen die Ämter und wollen dagegen nichts machen können, weil sie von diesem Phänomen überrascht und vor allem überfordert sind.

Doch so ganz stimmt das nicht. Das Phänomen, dass Asylsuchende in ihrem Verfolgertstaat völlig unbelästigt urlauben können ist schon über 20 Jahre bekannt.

So schreibt der Focus in seiner Ausgabe vom Montag, 18.05.1998:

>>In Deutschland als politisch Verfolgte anerkannt, halten sich immer häufiger Ausländer längere Zeit unbehelligt in ihrem „Verfolgerstaat“ auf.
Gleich zwei Monate hielten sich der angeblich politisch Verfolgte Iraker Jasim N., 26, und drei Freunde in der Heimat auf.

Fatima B., 40, und ihre 16jährige Tochter Nasisa fühlten sich sicher. Die beiden Irakerinnen, seit 1993 in Deutschland wegen politischer Verfolgung als Asylanten anerkannt, landeten gut gelaunt auf dem Münchner Flughafen.
Sie kamen von einer Hochzeitsreise – aus dem Irak, dem Land, das sie angeblich bis heute verfolgt. Nasisa hatte in ihrer Heimat geheiratet, natürlich nicht ohne ihre Mutter.<<

Schon damals stellte Bundesinnenminister Manfred Kanther (CDU) fest: „Wer als Asylberechtigter oder Abschiebeschutzberechtigter freiwillig in den Verfolgerstaat zurückreist, sich dort aufhält und dann wieder in die Bundesrepublik zurückkehrt, gibt deutlich zu erkennen, daß er tatsächliche Verfolgung nicht fürchtet und in seiner Heimat auch nicht gefährdet ist“.

Doch auch schon damals war eine Abschiebung nicht möglich, da die kleptokratischen Invasoren Rechtsmittel einlegten, und es bis zu einer Entscheidung Jahre dauerte, wurde ihnen der Status der Duldung zugesprochen, weil sie sich angeblich in das neue Heimatland eingelebt hätten.

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