Laut den Berechnungen des Arbeitsministeriums könnte das Rentenniveau auf einen Wert unter 40 Prozent des aktuellen Durchschnittseinkommens sinken.

Derzeit arbeitet Nahles‘ Ministerium an einer Fortschreibung der Prognose und die geht in Richtung eines deutlichen Absinkens des Rentenniveaus.

Doch Nahles weiß, dass das Absinken des Rentenniveaus fast jeden zweiten Rentner in die Altersarmut treibt, während die „Neubürger“ in Sauss und Brauss leben werden. Darum setzt sie sich für eine „Mindestrente“ ein.

„Ein stetig sinkendes Rentenniveau untergräbt die Glaubwürdigkeit der gesetzlichen Rente insgesamt.“ Ausdrücklich erklärte die Politikerin: „Wir brauchen eine Haltelinie beim Rentenniveau.“

Wie tief diese „Haltelinie sein soll sagte sie allerdings nicht. Ein Halten oder ein Erhöhen des Rentenniveaus lehnt sie allerdings kategorisch wegen der drohenden Mehrkosten von rund 18 Milliarden Euro im Jahr intern heftig ab.
Nahles sagte dazu: „Ich warne vor statistischen Kurzschlüssen. Ein höheres Rentenniveau führt nicht automatisch zur Vermeidung von Altersarmut“.

Für sie ist klar, dass auch weiterhin Eingriffe in das Rentenniveau notwendig und ein weiteres Absenken richtig seien.