Schweden sollte sein Migrantenproblem damit lösen, indem es einen Staat-im-Staate gründet, wo die nationalen Gesetze nicht gelten, und wo tausende Migranten und sogenannte Flüchtlinge hingeschickt werden könnten, schlägt der Chefvolkswirt der einflussreichen Weltbank vor.

Paul Romer, ein Institutsdirektor an der Universität von New York, machte diese Woche in einem Interview mit der Zeitung Dagens Nyther einige Bemerkungen zu seinem unorthodoxen Vorschlag für die schwedische Migrantenkrise. Er schlug eine Zone vor, die er sich so vorstellt wie das britische Hong Kong und sagte dazu, dass damit enorme Vorteile entstehen könnten, ohne dass es zu Kosten für die Steuerzahler kommt. Zur Erklärung seines Plans sagte er:

>> „Die Flüchtlingskrise ist ein Riesenproblem, aber es gibt durchaus Lösungen. Schweden als spärlich bewohntes Land etwa könnte ein Gebiet der Größe Hong Kongs verpachten.

Dadurch würden sich Millionen Menschen selbst versorgen und nichts kosten.. es wäre dabei wichtig, dass diese Freihandelszone unabhängig ist mit seinen eigenen Gesetzen und Regeln und kein Teil Schwedens ist.

Jene, die dort leben wären schwedische Bürger, würden aber komplett unabhängig und getrennt vom Rest der Gesellschaft leben.“<<

Damit so eine Zone funktioniert, sagte Romer, müsste es strenge Grenzkontrollen zu Restschweden geben, um es „unmöglich zu machen, dass die Freizonenbewohner auf die andere Seite der Grenze gelangen“. Das Befreien der Migranten von den restriktiven Arbeitsgesetzen, wie etwa dem Mindestohn und den Arbeitszeitbegrenzungen würde das wirtschaftliche Wachstum in der Zone fördern.

Manchmal stellt man mit erschrecken fest, dass ein Akademischer Titel kein Nachweis von Intelligenz benötigt.
Trotz des anfänglichen Optimismus in Europa über die Macht der von der Flüchtlingskrise angeheizten Massenmigration, um etwa Deutschlands Demografieproblem zu lösen und um die Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu füllen, sind die Einstellungserfolge von Flüchtlingen bislang doch eher kümmerlich.

Gerade einmal 54 wurden von den deutschen Spitzenunternehmen eingestellt, und das obwohl es eine starke Regierungskampagne gab, mit welcher eine Reihe namentlich genannter deutscher Unternemen zur Einstellung von Flüchtlingen aufgefordert wurden.