Man könnte meinen Erdogan brauch wieder Geld für einen neuen Palast, doch weit gefehlt, Ägypten will jetzt Milliarden von Germoney.

Präsident al-Sisi droht schon damit, die Schleusen nach Europa zu öffnen, wenn nicht bald Geld fließt.

Die grassierende Armut, fehlende Arbeitsplätze, ein massives Bevölkerungswachstum und faktisch keine Zukunftsperspektiven seien nicht nur der Nährboden für Islamisten, sondern auch für massive Migrationsbewegungen – und zwar nach Europa.

Um ganze 2,6 Millionen Menschen wachse die ägyptische Bevölkerung jedes Jahr alleine durch den Geburtenüberschuss an. Doch die Regierung kann den Menschen nichts bieten. Umso mehr hofft man in Kairo auf einen warmen Geldregen aus Europa – so wie es das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei vorsieht. Denn inzwischen ist auch den ägyptischen Machthabern klar: Die Angst vor Flüchtlingen ist bares Geld wert.

al-Sisi weiß, dass die Klanzlerin Flüchtlingsverträge abschliessen will und setzt jetzt schon seine Vorstellung davon um. Außerdem drohte er an, dass kein Flüchtling zurück genommen werde.
Für ein Land wie Ägypten ist dies natürlich faktisch eine Einladung, beim Exodus wegzusehen – wenn sich viele junge Ägypter in die Boote in Richtung Europa setzen – und so die Drohkulisse genüsslich aufbauen lassen. Immerhin hört man schon die Kassen klingeln. Auch deshalb droht Präsident al-Sisi unverhohlen damit, Europa mit Migranten fluten zu wollen, sollte es keine zusätzlichen Finanzmittel geben.

So wie damals bei der Besiedlung Amerikas durch die Europäer vor allem die Glücksritter, die Habenichtse und die Nachgeborenen ohne Chance auf Erbe und auskömmliche Arbeit den gefährlichen Weg über den Atlantik antraten, so zieht es natürlich auch eher diesen Menschenschlag aus Ägypten und anderen nordafrikanischen Ländern übers Mittelmeer nach Europa.

Und angesichts der aktuellen Entwicklungen kann man durchaus davon ausgehen, dass sich alleine in den nächsten 10 Jahren wohl mindestens 5-10 Millionen Ägypter auf den Weg nach Norden machen werden. Und was machen die Europäer dann?