Partei in der Promi(lle)falle: Na, denn man Prost…

Posted on Oktober 11, 2016 von

6



Nicht mal ein Jahr bis zur Bundestagswahl und die SPD hat immer noch keinen Spitzenkandidaten. Doch das könnte sich jetzt ändern: Wie die Zeitschrift „Spiegel“ berichtet, favorisiert eine wachsende Zahl führender SPD-Genossen inzwischen EU-Parlamentspräsident Martin Schulz als Kanzlerkandidaten. Über alle Flügel und Landesgruppen hinweg gäbe es eine breite „Bloß nicht Gabriel“-Bewegung, heißt es.

Weil Schulz jedoch in absehbarer Zeit bekennen müsste, ob er für eine weitere Amtszeit als EU-Parlamentspräsident kandidiert, könnte die Entscheidung noch im Oktober fallen.

„Ich, jedenfalls, bin ganz entspannt.“, sagte Gabriel der Nachrichtenagentur Reuters als Reaktion auf den Spiegel-Bericht. Gabriel kämpfte in den vergangenen Tagen gegen schlechte Umfragewerte in der Bevölkerung und in der eigenen Partei.

„Wir brauchen einen Kandidaten, der rockt, der es aber vor allem nicht selbst verbockt“, zitiert der Spiegel einen SPD-Spitzenmann.

In vergangener Zeit häufen sich die Berichte, dass Schulz aus Brüssel wieder in die Bundespolitik zurückkehrt. Seine generelle Bereitschaft, nach Berlin zu wechseln, soll Schulz nach Informationen des „Spiegel“ parteiintern bereits erklärt haben.

Freibier statt Hartz IV wird dann wohl das Motto, denn Berlusconi sieht die BRD als Freiluft-Konzentrationslager und Schulz als Feldwebel der Bewacher.

Posted in: Uncategorized