Anquatschen, einkreisen, anfassen – und dann gezielt die Geldbörse oder das Handy aus einer Tasche herausziehen: Das ist die so genannte Antänzermasche. Ein 30-jähriger Asylbewerber ist deswegen am Montag vom Bochumer Amtsgericht zu 16 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden.

Der bisher nicht vorbestrafte Angeklagte äußerte Reue: „Ich möchte mich wirklich entschuldigen.“ Über seine Zukunft sagte er: „Ich möchte in Deutschland gerne meine Zukunft verwirklichen. Ich möchte gerne eine Familie gründen und wie alle Menschen der Welt eine Arbeit bekommen.“

Der Richter nannte es aber „eine Mist-Idee“, in Deutschland zu bleiben. Solche Leute wie ihn brauche man hier nicht. „Ich glaube nicht, das Ihr Platz in Deutschland ist. Sie sollten sich gut überlegen, ob Sie nicht in Ihre Heimat zurückgehen.“