Justiz jubelt mit Vergewaltigern

Posted on Oktober 21, 2016 von

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In Hamburg standen vier junge Männer wegen des brutalen Missbrauchs einer 14-Jährigen vor Gericht. Sie haben das Mädchen im Februar betrunken gemacht und dann sexuell missbraucht. Anschließend sollen sie das Opfer bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zurückgelassen haben. Vor Gericht zogen sie eine Show ab und ließen sich feiern. Am Donnerstag folgte das Urteil.
Der 21 Jahre alte Haupttäter erhielt vier Jahre Freiheitsstrafe, drei Mittäter im Alter zwischen 14 und 17 Jahren Jugendstrafen auf Bewährung.

Begründung: Das 14-jährige Opfer die unter Obhut des Jugendamtes Wandsbek stand und in einer Jugendwohnung in Lurup lebte, ist untergetaucht. Der Vorsitzende Richter: „Wir wissen nicht, wo sie ist. Das Gericht konnte sie deshalb auch nicht als Zeugin vernehmen. Sie hat sich weder beim Jugendamt noch bei ihrer Familie gemeldet.“


Trotzdem lagen dem Gericht eindeutige Fakten für eine Verurteilung vor. Mehrere der Täter hatten das Geschehen in der Wohnung in der Bornemannstraße mit ihrem Handy gefilmt.
Doch auch in Österreich stellt sich die Justiz auf die Seite der Täter. So hob der Oberste Gerichtshof (OGH) das erstinstanzliche Urteil – sechs Jahre Haft – auf.
Laut OGH hätte das Erstgericht feststellen müssen, ob der Täter gedacht hat, dass das Opfer mit der sexuellen Handlung einverstanden ist. Also ob der Angeklagte den Vorsatz hatte, gegen den Willen des Buben zu handeln. Dieser Vorsatz wurde nicht ausreichend festgestellt, somit muss das Gericht davon ausgehen, dass das 10-jährige Vergewaltigungsopfer mit dem Sex einverstanden war.

Und wieder wurde der Gerichtssaal zur Showbühne von Besamungsfachkräften und deren Familien und so feierten sie bei Gericht und vor dem Gerichtsgebäude… und später bis in die Nacht.

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