Grüne: Weihnachten ohne Baum

Posted on November 9, 2016 von

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Die Grünen sitzen in der Ruhr- Metropole als Teil einer Apokalypse…. äääh, Ampelkoalition in der Regierung. Sie bezeichnen es als „unzeitgemäßes Ritual„, das weihnachtliche Symbol Jahr für Jahr vor das prächtige Rathaus aus dem 16. Jahrhundert zu stellen. Begründung: Die Bäume würden schlecht behandelt.

Die Hoffnung, mit ihren Plänen durchzukommen, liegt für die Grünen in der norwegischen Olympiastadt Lillehammer. Von dort war Düsseldorf in den vergangenen 35 Jahren mit Christbäumen beliefert worden, heuer habe die Stadt „aus Kostengründen“ den Tannen- Deal aufgekündigt. Grünen- Fraktionschef Norbert Czerwinski möchte diesen Umstand beim Schopf packen: „Die Chance, sich von diesem unzeitgemäßen Ritual zu trennen, ist jetzt besonders günstig“, sagte er .

Einen Verbündeten haben die Grünen in der Bürgerinitiative „Baumschutzgruppe Düsseldorf“ gefunden. „Der Weihnachtsbaum gilt als Symbol des Lebens, deshalb sollten wir keine toten Bäume schmücken“, sagt die Sprecherin der Initiative, Andrea Vogelsang.

Zumindest heuer dürfen die Düsseldorfer die Vorweihnachtszeit noch verbringen, wie sie es gewohnt sind: Oberbürgermeister Thomas Geisels (SPD) hat laut „Bild“ bereits eine Rathaus- Tanne für 2000 Euro bestellt – wenn auch nicht mehr aus Norwegen, sondern aus der Region.

Da fällt mir nur noch folgendes dazu ein:

Weihnachtszeit

Draußen schneit’s, es ist so weit,
begonnen hat die Weihnachtszeit.
Der Opa holt vom Abstellraum
den Weichnachtsschmuck und schmückt den Baum.
Sein Enkel hilft so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.
Zum Schluß die Lämpchen dran noch schnell,
den Stecker rein, schon strahlt es hell.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Die Kerzen waren da noch echt,
aus Wachs mit Docht, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
„Echte Kerzen an dem Baum???“

Die Zeit jedoch bleibt niemals steh’n
und fünfzig weit’re Jahr‘ vergeh’n.
Der Enkel – längst erwachsen schon –
hat heute selbst ’nen Enkelsohn.

Und wieder schneit’s zur Weihnachtszeit.
Ja wieder mal ist es so weit.
Der Opa holt vom Abstellraum
wie jedes Jahr den Plastikbaum.
Sein Enkel hilft so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.
Der Christbaumschmuck wird angebracht.
Schon strahlt der Plastikbaum voll Pracht.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da war der Weihnachstbaum noch echt,
frisch aus dem Wald, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
„Im Wohnzimmer ’nen echten Baum???“

Die Zeit bleibt doch auch jetzt nicht steh’n
und nochmal fünfzig Jahr‘ vergeh’n.
Der Enkel – längst erwachsen schon –
hat wiederum ’nen Enkelsohn.

Und schneit’s auch draußen noch so sehr,
das Weihnachtsfest, das gibt’s nicht mehr.
Man holt nichts mehr vom Abstellraum
und hat auch keinen Weihnachtsbaum.
Der Enkel denkt auch nicht daran,
hat nie gehört vom Weihnachtsmann.
Auch vieles andre gibt’s nicht mehr.
Die ganze Welt wirkt ziemlich leer.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da feierte man wirklich echt
ein Fest mit Baum, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum
und fragt erstaunt: „Was ist ein Baum???“

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