Demonstranten in USA sind Wahlverweigerer und Looser

Posted on November 18, 2016 von

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Die Proteste gegen die Präsidentschaftswahl dominieren die US-Schlagzeilen. Jetzt geraten die Demonstranten aber in Erklärungsnot.
Mehrere Nächte in Folge kam es zu gewaltsamen Zusammenstössen zwischen der Polizei und Demonstranten, die mehr als eine Million Dollar Schaden verursachten. Doch die Mehrheit hatte nicht einmal abgestimmt. Dies zeigt eine Recherche des lokalen TV-Senders KGW, die in den USA momentan die Schlagzeilen dominiert.

Sie gaben entweder keine Stimme ab oder waren nicht einmal für die Wahl registriert. Verschiedene Interviews mit Demonstranten in dieser Woche zeigten, dass viele ihre Stimme aber auch der chancenlosen Kandidatin Jill Stein von der Grünen Partei oder Bernie Sanders gegeben hatten, berichtet die „Washington Post“. Indem sie der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton ihre Stimme verweigerten, halfen die Demonstranten indirekt Trump, gegen den sie nun protestieren.

Für die Teilnahme an den Protesten wurden allerdings unterschiedliche Gründe angegeben. Neben dem Widerstand gegen Trump spielt auch die Wut auf das politische System an sich eine Rolle, genauso wie der Wunsch nach einem sozialen und wirtschaftlichen Wandel. >>Wir wollen, dass die Regierung weiss, dass sie uns nicht länger ignorieren kann<<, sagte ein Demonstrant zur „Washington Post“. Für den Tag des Amtsantritts des US-Präsidenten am 20. Januar 2017 haben zahlreiche Gruppierungen weitere Proteste angekündigt.

Zu protestieren gab es bereits vor der Wahl genügend Zeit und Gelegenheit, doch warum grade jetzt?
Man wünsche sich zwar eine änderung des Systems, aber nur eine minimale, die einem selbst mehr Chancen gebe ohne dafür etwas zutun, jedoch keine radikale, da man am Ende vielleicht doch arbeiten gehen müsse.

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