Es ist eine Geschichte von zwei Elchen, die sich um ein Weibchen stritten. Sie stürzten sich in einen Kampf, um herauszufinden, wer der Stärkere ist und das Weibchen bekommt. Doch wo normalerweise ein Elch als Sieger dasteht, gibt es in diesem Fall leider nur zwei Verlierer – und die wurden ineinander verkeilt und eingefroren im Eis gefunden.

Ein Bewohner von Unalakleet entdeckte beim Spazierengehen auf einem gefrorenen Fluss zwei seltsame braune Dinger, die aus dem Eis standen. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass es sich dabei um zwei Elchgeweihe handelte. Die Körper der Tiere waren tief unter Schnee und Eis verborgen.

Experten vermuten, dass die beiden Elche mitten im Kampf gestorben sind. Vermutlich hat der eine dem anderen den Schädel eingeschlagen. Weil die Geweihe aber verkeilt waren, konnte der eigentliche Sieger sich nicht mehr befreien.

Somit war auch sein Schicksal besiegelt: Der tote Körper zog den lebenden Elch ins Wasser und das Tier ertrank. Dann froren die beiden Elche zusammen ein.

In einem Interview mit der Washington Post erklärte ein Biologe, dass Elche in freier Natur oft sterben, weil sich ihre Geweihe verhakt haben. Die beiden Tiere können dann nicht mehr fressen und müssen verhungern. „In diesem Sinne war es so ein viel schnellerer Tod, anstatt langsam irgendwo im Wald zu sterben“, erklärt der Biologe.

Die beiden toten Elche wurden mittlerweile mit Hilfe von Kettensägen und Eispickeln geborgen. Das war allerdings harte Arbeit und dauerte mehrere Stunden. Die Körper wurden an Schlittenhunde verfüttert, die beiden Köpfe sollen präpariert werden.