Nils Ruf, die Stimme des Abschaums

Posted on Dezember 21, 2016 von

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Niels Ruf gilt offiziell als Moderator, machte aber in der Vergangenheit vor allem durchgeschmacklose Witze auf sich aufmerksam. Bei einigen davon mag beim Leser die Frage entstanden sein, wie tief kann man eigentlich sinken kann. Jetzt beweist Ruf: Egal wie tief, er kann NOCH tiefer. Denn die Worte, die der 43-Jährige nach dem LKW-Anschlag am Montagabend (19.12.) auf einen Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf Toten und fast 50 Verletzten auf Twitter veröffentlichte, schockieren und machen sprachlos.

Ruf postete ein Foto mit dem berühmten roten Coca-Cola-Truck aus der TV-Werbung. Der steht mitten in einer Menschenmenge vor dem Brandenburger Tor. Dazu schrieb der Gelegenheits-Schauspieler: „Dieses Jahr bin ich ja fast schon froh, den #Weihnachtstruck verpasst zu haben“. Dazu setzte er den Hashtag „Breidscheidplatz“.

Selbst als außenstehender Beobachter verschlägt es einem die Sprache angesichts solch menschenverachtender Worte. Kaum auszudenken, wie es Betroffenen oder Familienangehörigen dabei ergehen mag. Wie sehr Niels Ruf Anstand und Menschenwürde für ein bisschen Aufmerksamkeit hinter sich lässt, ist nicht zu begreifen. Doch dem Enfant terrible scheint die Provokation zu gefallen, denn es war nicht seine erste.

Ende März empörte der Ex-Let’s-Dance-Kandidat mit einem Tweet über den an Krebs gestorbenen Sänger Roger Cicero (†45). „2 roger cicero-tickets zum halben preis abzugeben“, so der makabere Kommentar. Auch der Tod von Musik-Legende Prince (†57) im April hinderte Niels Ruf nicht daran, wieder ins verbale Fettnäpfchen zu treten. Damals schrieb er: „Das ist doch hoffentlich nur wieder einer seiner Tricks, um aus ’nem Plattenvertrag rauszukommen.“

Der abscheuliche Post über den Anschlag in Berlin hat der 43-Jährige mittlerweile wieder gelöscht. Eine späte Einsicht, die die beschämende Entgleisung jedoch nicht ungeschehen macht.
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