Irakisches Weihnachtsritual?

Posted on Dezember 27, 2016 von

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Von Ronai Chaker

Rip Sarwin

Die junge Kurdin wurde von ihrem eigenen Vater in Erbil in Feuer gelegt und bei lebendigem Leib verbrannt. Die kurdischen Medien schweigen.

Schande über euch. Ihr bekämpft den IS, aber wendet die selben Methoden gegen euer eigenes Fleisch und Blut an, und das ist es, wofür ich euch verachte. Alle, die für ihre kranke und perverse Weltanschauung bereit sind, zu töten, und dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Ecke der Welt dieser Jemand kommt, welchem Glauben er angehört.

Nur ist es nun mal so, dass diese Gewalttaten gegen Frauen überwiegend aus dem Nahen Osten kommen. Diese Gedanken ein Bestandteil ihrer Identität sind, von der sie nicht bereit sind, sich zu lösen und zu assimilieren.

Doch viel schlimmer finde ich es, dass die Medien, die Politik und Aktivisten aus opportunistischen Gründen über diese Fälle schweigen.

Ich will mir nicht ausmalen, welches Leid dieses wunderschöne Mädchen in der Blüte ihres Lebens ertragen musste.

Wer schweigt, stimmt zu!
Ruhe in Frieden.

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Kommentar von einem Kurden:

Ich weiß, viele Kurden möchten diese Geschichte nicht ins Englische übersetzt haben. Sie wollen nicht, dass Fremde über diese dunkle Seite unserer Kultur bescheid wissen. Aber ich tue es. Ich will, dass jeder unsere Schande sieht, bis wir zu Sinnen kommen und unsere Kultur von der des Todes bereinigen, was auch als töten für die „Ehre“ bezeichnet wird.

Dieses schöne junge kurdische Mädchen, Sarwin, wurde vor kurzem von ihrem eigenen Vater in der Nähe von Erbil verbrannt. Ihr eigener Vater übergoss sie mit Benzin und setzte sie in Flammen. Wem die Szene vertraut ist, der weiß, der IS hat genau das gleiche getan.

Aber dieses mal wurde es von jemandem gemacht, der dich am meisten lieben sollte: ein Vater. Ist das nicht ein Lehrbuch der Barbarei?

Es ist jetzt an der Zeit, dass alle kurdischen Fernsehsender, Radiosender und Zeitungen diese Geschichte als die wichtigste Geschichte behandeln. Die Bekämpfung der Isis außerhalb unserer Grenzen ist nicht mehr das wichtigste Thema. Die Bekämpfung der ISIS-Ideen innerhalb unserer Grenzen ist das Wichtigste.

Es ist an der Zeit, dass Journalisten alle juristischen, exekutiven und religiösen Behörden in unserem Land fragen stellen.

Fragen sie die Iamams oder islamischen Prediger, wenn ihre Religion so brutal ist, dass sie mehr wert auf Sex als ein menschliches Leben legen? Ihr Gott will, dass eine Frau, ihr Leben verliert, wenn sie jemanden liebt?

Lasst uns eine Landesweite Kampagne starten, um Sarwins Tod zu dem letzten Fall von „Ehremord“ in Kurdistan zu machen. Das nächste mal wird eine andere Frau getötet, wir alle sind mitschuldig.

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