Deutschland ist reich und der Bund erstickt quasi in Steuereinnahmen, und weil dem so ist herrscht in Deutschland das Schildbürgertum.

Nach der Schließung der Erstaufnahme für Flüchtlinge in der Landesfeuerwehrschule an der Dönche ging es dem Mobiliar an den Kragen.
Weil für die Betten auf die Schnelle keine weitere Verwendung gefunden wurde, hat man sie zersägt und in Müllcontainern entsorgt. Doch warum?

Es fehlte ein Abnehmer für die Betten. Auch Platz zum Einlagern konnte auf die Schnelle nicht gefunden werden. Der Zeitdruck war groß: Innerhalb einer Woche sollte die Halle geräumt sein. Dann sei ein Mitarbeiter des Landesbetriebs Immobilien und Bauen in Hessen (LBIH) gekommen – so schildert es ein Beobachter – habe einen kurzen Blick auf die Teile geworden und gesagt: „Weg damit“. „Das war für den ohne Wert.“

So wurde offenbar in den meisten der Erstaufnahmen in der Region verfahren. „Es kam zum Kettensägenmassaker“, beschreibt es ein Insider aus der Flüchtlingsarbeit. Die Betten seien zersägt und zur Entsorgung gebracht worden.

Sozial Schwache hätten die Betten noch gebrauchen können, sagt der Fachmann aus der Flüchtlingsarbeit. „Aber die Geduld, nach Abnehmern zu suchen, hatte man im Regierungspräsidiums Kassel nicht.“