SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann bestätigte, dass Gabriel als Parteichef der SPD zurück tritt und den bisherigen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als neuen Kanzlerkandidaten und auch neuen Parteichef vorgeschlagen habe.

>>In einer schriftlichen Erklärung schreibt Gabriel, die SPD werde für „150 Prozent Sozialdemokratie“ antreten: „Dafür brauchen wir auch eine Person, die diesen Wahlkampf glaubwürdig repräsentiert und mit dem wir die nächste Bundesregierung anführen und Angela Merkel und ihre zerstrittenen Parteien CDU und CSU ablösen wollen.“ Deshalb schlage er Schulz als Kandidat vor. „Und weil die Führung der SPD eindeutig und klar sein muss, schlage ich ihn auch als neuen Vorsitzenden der SPD vor.“<<

Nach seiner Rücktrittserklärung sagte Gabriel: „Heute bin ich wirklich ein glücklicher Mensch.“

Nach Informationen der „Zeit“ will Gabriel nach seinem Rücktritt als Wirtschaftsminister und Parteivorsitzender das Amt des Außenministers von Frank-Walter Steinmeier übernehmen, der am 12. Februar zum Bundespräsidenten gewählt werden soll.
Der Postenschacher in der SPD geht weiter, Zypries will nun Gabriel ins Wirtschaftsministerium folgen.

Doch was ist mit Schulz, hatte er nicht erklärt, dass er nicht gegen das Merkel antreten wolle?
Allerdings ist aber hinlänglich bekannt, dass politiker kein Kurzzeitgedächtnis haben und morgen schon nicht mehr wissen, was sie heute von sich gaben.