Größenwahn und ewiger Machtanspruch scheinen in der BRD eine politische Tugend zu sein. Denn anders kann man es nicht deuten, wenn sich eine Gesetzesbrecherin erdreistet den amerikanischen Präsidenten zu belehren was er zutun habe.

So hat Merkel am Samstag in ihrem 45-minütigen Gespräch mit Trump selbigen erklärt, er möge sich an die Genfer Flüchtlingskonvention zu halten.

„Sie ist überzeugt, dass auch der notwendige entschlossene Kampf gegen den Terrorismus es nicht rechtfertigt, Menschen einer bestimmten Herkunft oder eines bestimmten Glaubens unter Generalverdacht zu stellen“, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Für Merkel war klar, dass Trump keine Ahnung von Politik habe und sie im Recht sei ihn entsprechend zu belehen. So sagte sie:

„Die Genfer Flüchtlingskonvention fordere die internationale Staatengemeinschaft auf, Kriegsflüchtlinge aus humanitären Gründen aufzunehmen. „Alle Unterzeichnerstaaten sind dem verpflichtet.“

Im Gegenzug zu dem Einreiseverbot von Muslime in die USA forderten die Grünen ein Einreiseverbot für Trump und seinen Regierungsstab.
„Soll doch Trump am eigenem Leib erfahren wie das ist auf dem Flughafen zu stranden!“ sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Dieter Janecek.

Dabei vergisst der Grünen-Politiker allerdings, dass Deutschland als nach wie vor nicht souveräner Staat dem US-Präsidenten die Einreise kaum verweigern kann. Dennoch wäre es interessant zu sehen, wie die Vereinigten Staaten auf so einen Schritt reagieren würden.