Die SPD plant nach der Zwölf-Millionen-Euro-Abfindung für das ehemalige VW-Vorstandsmitglied Christine Hohmann-Dennhardt (SPD), gesetzlich gegen hohe Managerbezüge vorzugehen.

Hier entwickelt sich gerade wieder ein Paradebeispiel verlogener Nachrichtenverarbeitung.

Schritt 1: Ein Mitglied des politischen Establishments wird unverschweigbar übermäßig vergütet.

Schritt 2: Das Kartell der Sozialen Gerechtigkeit distanziert sich lautstark (schweigt aber über sich selbst).

Schritt 3: Statt bei sich anzufangen und naheliegende parteiinterne Inkompatibilitätsregelungen zu beschließen, wird das Thema ablenkungshalber zum gesamtgesellschaftlichen Problem stilisiert.

Schritt 4: Die Beteiligten fordern lautstark, anderen (!), nämlich Unternehmern und Managern an sich, freie Verträge und Preisbildungen zu verbieten.

Schritt 5: Eine Grünenpolitikerin springt den sozialdemokratischen Freunden bei und verunklart die Debatte vollends, indem sie das Nichtbesteuern fehlender Unternehmensüberschüsse perfide zur Subvention umdeutet.

Kurz: Es rückt der Tag immer näher, an dem derjenige, der im Park nicht – wie alle anderen auch – ausgeraubt wurde, den Inhalt seines Portemonnaies schenkungsversteuern muß. Und statt die wurmstichigen Äpfel aus dem Korb zu nehmen, verbietet man allen Äpfeln generell, an Bäumen in der Sonne zu hängen.
Menschen können irren, auch mit Vorsatz.

Sind Politiker nicht auch nur Manager der Firma BRD?