Diplom Fachwirt für Flüchtlingshilfe, neues Studienfach in Dortmund

Posted on März 28, 2017 von

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Mit der Integration von Flüchtlingen steht Deutschland eine große Aufgabe bevor. Die FH Dortmund hat eigens dafür einen Studiengang ins Leben gerufen.

>>„Dieser Studiengang ist ganz klar als Reaktion auf die angespannte Lage durch Armutszuwanderung zu sehen“, sagt Michel Boße. Er ist Mitarbeiter der Fachhochschule Dortmund und Koordinator der Bachelor-Studiengänge. „Die herkömmlichen Sozialarbeiter sind oft nicht mehr an diese Menschen rangekommen.“ Viele der Zuwanderer haben ihr Leben lang schlechte Erfahrungen mit Behörden gemacht. Sie haben eine regelrechte Aversion gegenüber staatlichen Einrichtungen und lassen sich nicht mehr ansprechen. „Dazu gibt es noch die sprachlichen Barrieren“, sagt Boße.

„Die kommenden Sozialarbeiter sollen bereits während des Studiums Brücken bauen zu bestehenden Hilfsangeboten“, erläutert Boße.<<

Das Besondere an diesem Studiengang ist der Praxisbezug. Alle Studenten haben Migrationserfahrung und sprechen Fremdsprachen. Zumindest ihre Eltern oder Großeltern stammen aus einem der Länder, aus denen heute Flüchtlinge und Zuwanderer kommen.

Das Motto des Studienganges ist: „Dem Sozialen gehört die Zukunft“.
Werteschaffung ist nicht mehr gewünscht, Werteabschöpfung wird sogar staatlich gefördert, welch ein Wahnsinn!

Während es im Gründungsjahr auf 35 Plätze 36 Bewerbungen gab, wurden im aktuelle Studienjahr 80 Bewerbungen auf 35 Plätze gezählt. Inzwischen gibt es einen Numerus clausus.

Dass man während des Studium bereits Geld verdient, dürfte wohl für alle Studenten attraktiv sein. Für eine 20-Stunden-Stelle pro Woche, neben den Studieneinheiten an der Uni, beträgt der Mindestlohn 900 Euro brutto.

>>„Das ist nicht die Welt. Manche verdienen aber auch deutlich mehr“, sagt Michel Boße.<<

900€ pro Woche, dafür würde so mancher sogar morden, ok, viele tun es bereits für weitaus weniger, doch wer verdient bei 80 Stunden pro Monat 3600 Euro Brutto?

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