Nach Anschlag in St. Petersburg Brandenburger Tor ohne die Farben Russlands

Posted on April 4, 2017 von

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Nach dem Anschlag in der U-Bahn von St. Petersburg sollte das Brandenburger Tor am Montagabend nicht in den russischen Nationalfarben angestrahlt werden. Das sagte ein Senatssprecher der Deutschen Presse-Agentur. St. Petersburg sei keine Partnerstadt von Berlin, hieß es zur Begründung.

Nach Anschlägen wie etwa in Paris, Brüssel, London, Istanbul (Partnerstädte von Berlin), Nizza und Jerusalem war das Berliner Wahrzeichen in Solidarität mit den Betroffenen in den Nationalfarben der jeweiligen Länder angestrahlt worden.

Nach dem Massaker eines islamistischen Attentäters in einem Schwulen-Club in Orlando in Florida mit rund 50 Toten im vergangenen Sommer war das Brandenburger Tor in die Regenbogenfarben der Schwulenbewegung getaucht.

Da aber Putin sein Land immer näher an die Nato-Länder manövrierte und diese sich nur noch mittels schwerem Geschütz vor der aggressiven Ausbreitungspraktiken Russlands schützen können, verzichtet man nicht nur auf Solidaritätsbekundungen sondern komplett auf Kondolenzen für die Terroropfer in St. Petersburg.

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