„Wir sehen ein Ende der Umsonstkultur.“ Auch Verbraucherschützer schlagen Alarm. Thomas Beutler, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Saarland, sagte dem „Handelsblatt“: „Das Aufstellen von Geldautomaten ist eine kostspielige Sache und diese Kosten wird man wohl zunehmend an die Verbraucher weitergeben.“ Zunehmende Gebühren fürs Geldabheben seien deshalb „sehr realistisch“.

Gebühren von bis zu 9,90 Euro (für den Anfang)

Das ist offensichtlich der Preis, den Kunden künftig zahlen müssen, wenn sie überhaupt noch Automaten vorfinden möchten. Wo die großen Banken nicht mehr liefern, um Geld zu sparen, wittern schon jetzt freie Automatenbetreiber das große Geschäft.

Was genau auf die Kunden zukommen könnte, zeigt ein besonders drastisches Beispiel. Der Verbraucherzentrale wurde Beutler zufolge ein Fall gemeldet, bei dem ein Kunde am Automaten eines „freien“ Anbieters Geld abhob. Für den Service bekam er eine Gebühr von 9,90 Euro berechnet.

Sind die Banken überhaupt in der Position solche Forderungen zu stellen?
Lassen sie sich doch auf Steuerzahlers Kosten retten um das von ihnen verzockte Geld wieder in die Speicher zu bekommen.

Jeder Bankkunde, den es betrifft, der sollte monatlich eine Rechnung mit den abgeforderten Gebühren an seine Hauptgeschäftsbank stellen, denn solange Verluste solidarisiert, Gewinne aber privatisiert werden, sollte jeder Bankkunde sich wehren.