Ja, geht man nach der Logik der Bundesstaatsanwaltschaft und der Bundespolizei.

Der Berliner Tagesspiegel hatte eine Bekennermail zu dem Anschlag erhalten. Die Prüfung dieses Bekennerschreibens ist aber bisher nicht abgeschlossen. Noch immer tappen die Ermittler im Dunkeln. Die “Welt am Sonntag“ berichtete, dass der Sprengstoff aus den Beständen der Bundeswehr stammen könnte.

>>Der Sprengstoff in den Rohrbomben, die mit Metallstiften gefüllt waren, stammt eventuell aus Beständen der Bundeswehr. Aber das wird noch geprüft. Der militärische Zünder setze Fachkenntnisse voraus und habe sich nicht leicht beschaffen lassen.

Wären die Splitterbomben nur eine knappe Sekunde früher gezündet worden, hätte der Bus eine regelrechte Breitseite bekommen. Es hätte dann bestimmt viele Schwerverletzte und möglicherweise auch Tote gegeben.<<

Die Bild-Zeitung berichtete am Sonntag, dass es sich am Wahrscheinlichsten um eine Tat mit rechtsextremen Hintergrund handelte.
Und in diese Richtung lässt der Bundesstaatsanwalt das BKA ermitteln.

Mittlerweile keimt der Verdacht, dass an der Mail DNA von Mundlos und Böhnhardt gefunden wurde.