Ja gegen was wohl?

Richtig, im Kampf gegen Rechts. Und wie macht man fest, welche rechtsextremistischen Straftaten an den Berliner Schulen stattfanden?

Nun, indem man jedwede Straftat, derer man habhaft werden kann, als rechtsextremistische Straftat deklariert, und das kann die Berliner Zeitung sehr gut.

So schreibt dieses Schmierenblättchen:

>>Rechtsextremismus macht Schule in Berlin: 46 ausländerfeindliche Delikte wurden 2016 in den Bildungsstätten der Hauptstadt polizeilich erfasst (siehe Grafik). Die Dunkelziffer liegt vermutlich deutlich höher. Und viele Lehrer sehen hilflos zu.<<

Ja was können Lehrer denn schon machen, wenn sie selbst von ihren Schützlingen angegriffen und verprügelt werden und dann noch die Rache derer Eltern befürchten müssen?

Doch was sind jetzt diese ominösen rechtsextremistischen Straftaten?

>>Hakenkreuz-Schmierereien, Islam-Feindlichkeit, Antisemitismus: Das ist Alltag in Berlins Schulen.
„Zu den rechtsextremen Vorfällen kommt noch ein viel größeres Problem von alltäglicher Diskriminierung“, sagt Robert Lüdecke (31) von der Amadeu Antonio Stiftung gegen Rechtsextremismus. „Das beginnt schon, wenn ‚schwul‘ oder ‚Jude ganz selbstverständlich als Schimpfworte auf dem Schulhof gehören.“

2016 gab es angeblich keine körperlichen Übergriffe mit ausländerfeindlichem Hintergrund an Schulen. Für 2017 ist schon mindestens ein Fall erfasst. Eltern nahmen ihren Sohn von einer Schule in Friedenau, weil der Junge wegen seiner Religion angegriffen worden war.<<

Achso, es waren doch Kinder der friedlichsten Religion aus dem Orient die diesen „Sohn“ mobbten. Aber das darf man ja nicht sagen, da die Musel-Schüler ja alle liebe, kleine Engelchen sind…

Ob die BZ die Tatsachenverdrehung auf Befehl der Regierung betreibt oder macht es ihr Spaß, den Deutschen alle Schuld in die Schuhe zu schieben?