Ein sehr bezeichnendes Video macht seit wenigen Tagen die Runde und sorgt für nicht wenig Verstimmung in den sozialen Netzwerken. Angefertigt wurde es scheinbar von einem frustrierten jungen Mann aus orientalischen Landen, der sich bitterlich über die mangelnde Hygiene in seiner Asylunterkunft beschwert.
Während der anonyme Asylforderer nun also diesen Unrat filmt, beklagt er sich gar bitterlich darüber, dass es in der Unterkunft keine Putzkräfte gäbe und der Müll nun, aufgrund des Feiertages, wahrscheinlich noch bis Dienstag so liegen bleiben werde. Hier das Video mit dem martialischen Titel „Life of refugees in Germany“:

Die Kommentare unter dem Video sprechen Bände. Auch wenn man die vielen, wohl zurecht verärgerten Reaktionen der Seher einmal ausklammert, so bleibt doch ganz deutlich eine Grundstimmung über: Unverständnis. Unverständnis darüber, dass es junge Männer in ihren besten Jahren offenbar nicht auf die Reihe bekommen, sich selber um ihren Hausmüll zu kümmern.

Zurecht fragen einige der User, was denn die Herren aus dem Morgenland wohl glauben, wie Einheimische wohl das Problem mit ihrem Hausmüll lösen. Die warten schließlich auch nicht, bis die gute Fee vorbeigeflattert kommt und ihren stinkenden Unrat hinwegzaubert! Auch in Europa gibt es schließlich junge Männer, die allein leben – die schaffen es doch auch, ihren Müll selber in eine Tüte zu packen und an der Sammelstelle abzustellen.
Hier zeigt sich wieder einmal die gravierende Lücke, die zwischen der Leit- und der Gastkultur klafft: Orientalen und Afrikaner wird schlicht von Kindsbeinen an beigebracht, dass für „niedere Arbeiten“ ausschließlich Frauen zuständig sind. Auf die Idee, dass es in Deutschland nun einmal anders läuft, scheinen sie gar nicht erst zu kommen.

Das Unverständnis in der Stimme des Sprechers legt hierfür ein beredtes Zeugnis ab – sieht so also wirklich die „Bereicherung“ aus, die uns versprochen wurde?
Man stelle sich diese Situation nur einmal umgekehrt vor: Einige Deutsche, Österreicher, Schweizer, Dänen und Niederländer landen in einem syrischen Asylheim und sehen sich mit demselben Problem konfrontiert. So schnell könnte man gar nicht schauen, wie die eine Trennstation errichtet und eine fixe Arbeitsteilung installiert hätten:

Einer sorgt für die Säcke, einer schreibt sie an damit getrennt werden kann, ein anderer trägt sie zur Sammelstelle sobald sie voll sind, alle gemeinsam würden Dosen, Tüten usw. zusammendrücken und zerkleinern, um Platz zu sparen, … das Problem hätte sich blitzartig in Luft aufgelöst.
Die Problemlösungsstrategie unserer lieben Gäste aus dem Morgenland hingegen scheint sich einzig auf Gejammer zu beschränken. Aber vielleicht haben ja nach der nächsten Bundestagswahl die Damen Roth, Göring-Eckardt, Peter, Künast und wie sie alle heißen dann endlich genug Zeit, um sich mit der gebührenden Hingabe und Aufmerksamkeit um ihre Lieblinge zu sorgen und übernehmen dann diesen Job.