Der Bund schwimmt im Geld, weil die hart arbeitende Bevölkerung unter hohen Steuern und Abgaben leidet. Das belegt eine noch unveröffentlichte Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft.

Danach kassiert der Staat heute 80 Prozent mehr Einkommensteuern als noch vor gut einem Jahrzehnt.

Der Hauptgrund für die aus Arbeitnehmer-Sicht negative Entwicklung liege auf der Hand: Die Einkommensgrenzen haben sich kaum verändert, ab denen höhere Steuersätze greifen. Und der Finanzminister langt stärker zu, obwohl die Arbeitnehmern kein Netto-Einkommensplus erzielen.

Der Bericht zitiert den IW-Experten Tobias Hentze mit den Worten: „Die Steuer- und Abgabenbelastung von Durchschnittsverdienern ist in kaum einem anderen Industrieland so hoch wie in Deutschland.

Schäuble freuts, der Bund schwimmt im Geld. Die nächste Diätenerhöhung ist gesichert und man kann noch mehr Fachkräfte ins Land locken.