Von den Medien bejubelt: Pfadfinderin hält Vergewaltigung durch Migranten für möglich – ist aber nicht so schlimm

Posted on Mai 11, 2017 von

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Die größte Kontroverse bei den Mädchengruppen der Pfadfinder auf dieser Seite des Globus ist die Frage, ob eine Pfadfinderin biologisch eine Pfadfinderin sein muss. Die tschechischen Pfadfinderinnen dagegen haben ein bei weitem größeres Problem. An diesem Maifeiertag gab es eine große Aufregung um eine tschechische Pfadfinderin namens Lucie Myslikova, die es wagte, bei einer Demonstration einen Neonazi zu konfrontieren, während sie ihre Pfadfinderuniform trug. Man kann das ganze bei Google finden und bekommt dort eine Reihe von Schlagzeilen über die Jugendliche, den „Aufstand gegen Rechts“ mitsamt einem Foto des „Mädchens, dass sich gegen einen Glatzkopf wehrte“, welches viral ging.

Blickt man aber auf die Geschichte jenseits der Schlagzeilen, dann wird schnell klar, dass die Geschicht komplexer ist, als die Medien suggerieren wollen.

Ein Großteil der Berichterstattung basiert auf dem AP Interview mit Myslikova. Das Mädchen interessiert sich leidenschaftlich für Politik und glaubt, dass Jugendliche eine Stimme in der Öffentlichkeit haben sollten. Es war auch nich ihre erste politische Veranstaltung; es war nur das erste Mal, dass sie bei einer Demonstration ihre Pfadfinderuniform trug. In ihren Kommentaren betonte sie Gewaltlosigkeit und Vorurteilsfreiheit. Natürlich sprang die Weltorgansiation der Pfadfinder auf den PR Zug auf und rief zu „Vielfalt, Frieden und gegenseitigem Verständnis“ auf.

Worüber aber genau hat sie mit der Glatze gestritten? Über die „Nation“, „Grenzen“ und „Migration“. Die Details der Konversation wurden von den westlichen Medien schnell beiseite gewischt, da es nur darum ging das Bild einer jungen Frau hochleben zu lassen, die sich einem erwachsenen Mann entgegensetellt – etwas, von dem das Magazin Fortune so beeindruckt war, dass es sie zu einer Bilderstrecke inspirierte, auf denen Frauen bei politischen Veranstaltungen in ganz Europa Männer anstarren.

Laut dem Bericht von CNN gab Myslikova „einige grundlegende Kommentare“ ab. Wer aber wissen will, was sie denn nun genau gesagt hat, der muss schon einen Artikel übersetzen, der im französischen Magazin Paris Match erschien. Vergraben im letzten Absatz lässt sich nachlesen, was sich die Pfadfinderin und der Neonazi beim Thema Einwanderung zu sagen hatten. Als der Neonazi der Jugendlichen versichterte, die Jugendliche würde „irgendwann von jenen vergewaltigt werden, die sie verteidigt“ meinte Myslikova:

„Selbst wenn mir etwas passieren würde, die physischen Wunden heilen immer.“

Könnten die Pfadfinderinnenorganisation hierzu bitte einen Kommentar abgeben? Oder vielleicht ein englischsprachiges Nachrichtenmedium?

Ein Mädchen in Pfadfinderuniform gibt bereitwillig zu, dass sie von einem Migranten vergewaltigt werden könnte, etwas das Frauen in ganz Europa in nie dagewesener Weise geschieht. Dann argumentiert sie, dass sie da schon drüber wegkommen wird und für all das wird sie von der westlichen Welt zur Heldin erklärt. Sie rechtfertigte Vergewaltigungen im Namen des politischen Diskurs. Eine Pfadfinderin würde sich für ihre politischen Ansichten bereitwillig sexuell missbrauchen lassen.

Was Mylikova da sagte war grundlegend. Grundlegend beängstigend. Was genau lehrt die Pfadfinderinnenbewegung heute eigentich jungen Frauen? Dass sie sich auf dem Altar von „Vielfalt, Frieden und gegenseitigem Verständis“ gefälligst zu opfern haben? Sollten Myslikova und ihre Schwestern bei den Pfadfinderinnen das Pfadfindergesetz des „Zeige Verantwortung dafür, was du sagst und tust“ wirklich leben, dann darf man sich fürchten.
(geklaut hier)

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